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title: "Europäische Guidewire-Verbraucherstudie 2026"
description: "Die europäische Guidewire-Verbraucherstudie 2026 liefert aktuelle Erkenntnisse über die Einstellung der Verbraucher gegenüber Versicherern und deren Produkten sowie den Einsatz von KI und die Erhebung personenbezogener Daten für Services und Produkte. Sehen Sie sich die Ergebnisse an."
url: "https://www.guidewire.com/de/about/press-center/european-insurance-consumer-survey.md"
language: "de"
locale: "de"
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# Europäische Guidewire-Verbraucherstudie 2026

Die europäische Guidewire-Verbraucherstudie 2026 liefert aktuelle Erkenntnisse über die Einstellung der Verbraucher gegenüber Versicherern und deren Produkten sowie den Einsatz von KI und die Erhebung personenbezogener Daten für Services und Produkte. Sehen Sie sich die Ergebnisse an.

![](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/hero-resize-survey2026.jpg?h=734&iar=0&w=1892)

## Europäische Guidewire-Verbraucherstudie 2026

![survey overview graphic](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/1-intro-de--302x243.jpg?h=243&iar=0&w=302)

## 1. Einleitung

Die europ&auml;ische Guidewire-Verbraucherstudie 2026 liefert aktuelle Erkenntnisse &uuml;ber die Einstellung der Verbraucher gegen&uuml;ber Versicherern und deren Produkten sowie den Einsatz von KI und die Erhebung personenbezogener Daten f&uuml;r Services und Produkte.

Dar&uuml;ber hinaus wurden erstmals Fragen zum Nutzen von Produkten und Services f&uuml;r die Haustierversicherung aufgenommen. In Deutschland sind die Tierarztkosten seit der &Auml;nderung der Geb&uuml;hrenordnung (GOT) im Jahr 2022 nachweislich stark angestiegen. Tierhalter zeigen sich zunehmend besorgt &uuml;ber die Kosten f&uuml;r die Gesundheitsversorgung ihrer Haustiere und suchen nach einem besseren Versicherungsschutz. Mit dieser Umfrage wollten wir zus&auml;tzliche Erkenntnisse zum wachsenden Trend Tierversicherung gewinnen.

Seit 2020 werden f&uuml;r diesen Report j&auml;hrlich &uuml;ber 4.000 Verbraucher in Deutschland, dem Vereinigten K&ouml;nigreich, Spanien und Frankreich befragt.

## Das Wichtigste in K&uuml;rze

1. 1

**Die Akzeptanz von KI stabilisiert sich**34 % der Verbraucher haben kein Problem damit, dass KI ohne menschliches Zutun &uuml;ber Preise oder Versicherungsbedingungen entscheidet. Insgesamt 26 % geben an, dass sie unter keinen Umst&auml;nden Vertrauen in den Einsatz von KI in der Versicherungsbranche haben werden (24 % in Deutschland).
2. 2

**Das Vertrauen in KI h&auml;ngt von Transparenz, Regulierung und menschlicher Einbindung ab**39 % nennen die &bdquo;Einbeziehung eines Menschen&ldquo; als wichtigsten Faktor f&uuml;r die Vertrauensbildung f&uuml;r F&auml;lle, in denen sie mit der Entscheidung der KI nicht &uuml;bereinstimmen. An zweiter Stelle steht mit 25 % Transparenz, indem die Entscheidungen der KI erkl&auml;rt werden. F&uuml;r ein Viertel der Befragten (25 %) ist zudem eine unabh&auml;ngige Regulierung entscheidend f&uuml;r das Vertrauen in KI.
3. 3

**Extremwetter f&uuml;hrt nicht zu einem Anstieg der Versicherungen**Die Besorgnis &uuml;ber Naturkatastrophen sank von 43 % im Jahr 2025 auf 39 % im Jahr 2026. Nur 31 % zogen in diesem Jahr eine Versicherung gegen Klimarisiken in Betracht, gegen&uuml;ber 38 % im Vorjahr.
4. 4

**Die Meinungen zu Haustierversicherungen gehen in Europa auseinander**Die Zufriedenheit der Inhaber dieser Versicherung reicht von 76 % in Frankreich bis zu 59 % im Vereinigten K&ouml;nigreich.
5. 5

**Die Lebenshaltungskosten beeinflussen nach wie vor die Entscheidungen**84 % der Verbraucher sind besorgt &uuml;ber die Lebenshaltungskosten, 55 % werden ihre Ausgaben f&uuml;r Versicherungen wahrscheinlich senken.
6. 6

**Die Markenbekanntheit steht an zweiter Stelle hinter dem Preis**39 % nennen einen bekannten Markennamen als wichtigsten Faktor bei der Wahl eines Versicherers, noch vor Gewohnheit (29 %) und Empfehlungen von Familienmitgliedern oder Freunden (26 %).
7. 7

**Chatbots und Social Media entwickeln sich zunehmend zu Empfehlungs-Tools f&uuml;r j&uuml;ngere Verbraucher**W&auml;hrend insgesamt nur 9 Prozent Chatbots bei der Auswahl eines Versicherers nutzen, sind es bei der Generation Z (18&ndash;24 Jahre) in den untersuchten Regionen 21 Prozent.

![statistic - 34% sind einverstanden, dass eine KI ohne menschliches Zutun die Hohe der Pramie bestimmt](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/2---side--v2-de--305x467.jpg?h=467&iar=0&w=305)

## 2. Stagnierende Akzeptanz von KI bei Kunden

Da sich die Einstellung der Kunden gegen&uuml;ber dem Einsatz von KI durch Versicherer insgesamt kaum ver&auml;ndert hat, scheint sich die Branche an einem wichtigen Wendepunkt zu befinden. Es stellt sich die Frage, was erforderlich ist, um den Einsatz von KI voranzutreiben.

Die gute Nachricht ist, dass mehr als ein Drittel aller befragten Kunden (34 %) kein Problem damit hatte, dass Preise von KI ohne menschliches Eingreifen berechnet werden. In Deutschland war die Akzeptanz mit 39 % am h&ouml;chsten. 26 % waren im L&auml;nderdurchschnitt diesbez&uuml;glich neutral eingestellt. Der Rest (40 %) f&uuml;hlte sich damit nicht wohl, was darauf hindeutet, dass beim Aufbau von Vertrauen noch viel zu tun bleibt. In Deutschland ist diese Skepsis niedriger und liegt bei 35 %.

Der Anteil der Befragten, die angaben, dass sie durch nichts von der Nutzung von KI in der Versicherungsbranche &uuml;berzeugt werden k&ouml;nnten, ist leicht gestiegen &ndash; von 24 % im Jahr 2025 auf 26 % im Jahr 2026.

Au&szlig;erdem variieren die Antworten je nach Geschlecht der Befragten:

- 26 % der befragten Frauen hatten kein Problem damit, dass eine KI ohne menschliches Eingreifen eine Entscheidung &uuml;ber einen Versicherungsanspruch trifft (in Deutschland 29 %). Bei den M&auml;nnern waren dies 34 % (35 % in Deutschland).
- 44 % der befragten Frauen haben kein Problem damit, wenn sie beim Ausf&uuml;llen von Versicherungsformularen und -antr&auml;gen Unterst&uuml;tzung von KI bekommen; bei den M&auml;nnern war es jeder Zweite. In Deutschland ist die Offenheit f&uuml;r solche KI-gest&uuml;tzten Prozesse gr&ouml;&szlig;er. 56 % der Frauen und 57 % der M&auml;nner f&uuml;hlen sich damit wohl.

Da KI im Alltag zunehmend privat genutzt wird, stehen immer mehr Kunden dem Einsatz bei Versicherern positiv gegenüber.

Da KI im Alltag zunehmend privat genutzt wird, stehen immer mehr Kunden dem Einsatz bei Versicherern positiv gegen&uuml;ber. Das Vertrauen in KI korreliert dabei stark mit der eigenen Nutzungserfahrung: Nur 5 Prozent der t&auml;glichen KI-Nutzer misstrauen dem Einsatz von KI durch Versicherer, w&auml;hrend bei denjenigen, die noch nie KI-Tools verwendet haben, 65 Prozent kein Vertrauen haben.

![](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/2-3-graphics--de--1353x550.jpg?h=550&iar=0&w=1353)

Es ist positiv zu bewerten, dass der Anteil der Kunden, die angaben, noch nie KI genutzt zu haben, von 28 % im Jahr 2025 auf 21 % im Jahr 2026 gesunken ist (in Deutschland sogar von 20 % auf 15 %). Eine gr&ouml;&szlig;ere Vertrautheit mit KI-Tools f&uuml;r den privaten Gebrauch k&ouml;nnte dazu beitragen, dass Kunden dem Einsatz von KI durch Versicherer zunehmend aufgeschlossener gegen&uuml;berstehen:

- Fast jeder zweite Kunde im Alter von 18 bis 34 Jahren (47 % der 18- bis 24-J&auml;hrigen; 48 % der 25- bis 34-J&auml;hrigen) hatte kein Problem damit, dass Schadenf&auml;lle ohne menschliches Zutun bearbeitet wurden. Bei den deutschen Verbrauchern f&uuml;hlen sich in der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre sogar 50 % wohl mit diesem Einsatz von KI. Im Jahr 2024, als diese Frage erstmals gestellt wurde, lag der Anteil &uuml;ber alle L&auml;nder hinweg bei 42 % der 18- bis 24-J&auml;hrigen und bei 40 % der 25- bis 34-J&auml;hrigen. Im Jahr 2025 betrug der Anteil in den Altersgruppen 18&ndash;24 und 25&ndash;34 Jahre 43 % bzw. 48 %.
- Die Altersgruppe der &uuml;ber 55-J&auml;hrigen stand dem Einsatz von KI nicht grunds&auml;tzlich ablehnend gegen&uuml;ber, insbesondere im Bereich der Self Services. Jeder Dritte (34 %) hatte kein Problem damit, sich beim Ausf&uuml;llen von Versicherungsformularen und -antr&auml;gen von KI unterst&uuml;tzen zu lassen; in Deutschland sind es 40 %.

Versicherer sollten jedoch nicht einfach darauf warten, dass die Kunden sich zunehmend mit KI vertraut machen und dadurch offener f&uuml;r deren Einsatz werden. Die Branche muss weiterhin mit den Verbrauchern kommunizieren und transparent darlegen, wie sie fortschrittliche Technologien wie KI einsetzt und welche direkten Vorteile sich daraus f&uuml;r die Kunden ergeben.

Es ist positiv zu bewerten, dass der Anteil der Kunden, die angaben, noch nie KI genutzt zu haben, von 28 % im Jahr 2025 auf 21 % im Jahr 2026 gesunken ist (in Deutschland sogar von 20 % auf 15 %). Eine gr&ouml;&szlig;ere Vertrautheit mit KI-Tools f&uuml;r den privaten Gebrauch k&ouml;nnte dazu beitragen, dass Kunden dem Einsatz von KI durch Versicherer zunehmend aufgeschlossener gegen&uuml;berstehen:

- Fast jeder zweite Kunde im Alter von 18 bis 34 Jahren (47 % der 18- bis 24-J&auml;hrigen; 48 % der 25- bis 34-J&auml;hrigen) hatte kein Problem damit, dass Schadenf&auml;lle ohne menschliches Zutun bearbeitet wurden. Bei den deutschen Verbrauchern f&uuml;hlen sich in der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre sogar 50 % wohl mit diesem Einsatz von KI. Im Jahr 2024, als diese Frage erstmals gestellt wurde, lag der Anteil &uuml;ber alle L&auml;nder hinweg bei 42 % der 18- bis 24-J&auml;hrigen und bei 40 % der 25- bis 34-J&auml;hrigen. Im Jahr 2025 betrug der Anteil in den Altersgruppen 18&ndash;24 und 25&ndash;34 Jahre 43 % bzw. 48 %.
- Die Altersgruppe der &uuml;ber 55-J&auml;hrigen stand dem Einsatz von KI nicht grunds&auml;tzlich ablehnend gegen&uuml;ber, insbesondere im Bereich der Self Services. Jeder Dritte (34 %) hatte kein Problem damit, sich beim Ausf&uuml;llen von Versicherungsformularen und -antr&auml;gen von KI unterst&uuml;tzen zu lassen; in Deutschland sind es 40 %.

Versicherer sollten jedoch nicht einfach darauf warten, dass die Kunden sich zunehmend mit KI vertraut machen und dadurch offener f&uuml;r deren Einsatz werden. Die Branche muss weiterhin mit den Verbrauchern kommunizieren und transparent darlegen, wie sie fortschrittliche Technologien wie KI einsetzt und welche direkten Vorteile sich daraus f&uuml;r die Kunden ergeben.

![statistic](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/3-customers-signal--de--300x590.jpg?h=590&iar=0&w=300)

## 3. Kunden wollen KI-Entscheidungen an menschliche Mitarbeiter verweisen können

Auf die Frage, was ihr Vertrauen in den Einsatz von KI durch Versicherer st&auml;rken w&uuml;rde, nannten die Verbraucher als wichtigsten Punkt die M&ouml;glichkeit, sich an einen Menschen wenden zu k&ouml;nnen, falls sie mit einer von der KI getroffenen Entscheidung nicht einverstanden sind. Dies ist seit 2025 in allen M&auml;rkten durchweg der Fall (39 % im Jahr 2026; 40 % im Jahr 2025).

Die Forderung nach Transparenz bei KI-Entscheidungen sowie nach einer unabh&auml;ngigen Regulierung stieg im Jahr 2026 leicht auf jeweils 25 % an (im Jahr 2025 lagen die Werte bei 24 % bzw. 22 %). In Deutschland ist aktuell der Ruf nach Regulierung mit 23 % im L&auml;ndervergleich am niedrigsten. Selbst unter denjenigen, die KI-Tools ein- bis mehrmals pro Woche nutzen, erzielten der menschliche Faktor (47 %), Transparenz (30 %) und Regulierung (29 %) hohe Werte.

Wenn ein Kunde darin einen Vorteil f&uuml;r sich sieht, dass der Versicherer KI einsetzt, ist die Akzeptanz gr&ouml;&szlig;er:

- Wenn eine KI einen Kunden bei der selbstst&auml;ndigen Bearbeitung eines Versicherungsantrags unterst&uuml;tzt, f&uuml;hlte sich fast jeder Zweite dabei wohl (47 %).
- Wenn es darum ging, einen Mitarbeiter bei der Kundenbetreuung durch KI zu unterst&uuml;tzen, f&uuml;hlten sich 41 % damit wohl; in Deutschland ist die Akzeptanz mit 45 % am gr&ouml;&szlig;ten.

Andererseits hatten die Kunden Bedenken, dass eine KI ohne menschliches Zutun ihren Schadenfall bearbeitet und die H&ouml;he der Versicherungsleistung festlegt (46 %).

- Im Vereinigten K&ouml;nigreich und in Frankreich waren die Meinungen geteilt oder die Kunden zeigten sich zur&uuml;ckhaltend, was den Einsatz von KI zur Unterst&uuml;tzung beim Ausf&uuml;llen von Formularen oder in der Kundenbetreuung angeht.
- In Deutschland und Spanien stand mit 56 % bzw. 53 % die Mehrheit der Befragten der KI als Assistent positiv gegen&uuml;ber.

Angesichts der Forderungen der Kunden nach Transparenz, Regulierung und menschlicher Aufsicht sollten die Versicherer untereinander sowie mit den Aufsichtsbeh&ouml;rden zusammenarbeiten, um diesen Anliegen besser gerecht zu werden.

![chart](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/3-1-graphics--de--1328x820.jpg?h=820&iar=0&w=1328)

![statistics](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/4-insurer-data--de--300x481.jpg?h=481&iar=0&w=300)

## 4. Kunden wollen Versicherern nicht ihre Daten anvertrauen, selbst wenn dies Risiken reduziert

Die Verbraucher in Europa stehen der Erfassung ihrer Daten durch Versicherer mittels Sensoren und vernetzter Ger&auml;te weiterhin zwiesp&auml;ltig gegen&uuml;ber.

Mehr als ein Drittel der Kunden steht der Erhebung ihrer Daten durch Versicherer entweder positiv oder negativ gegen&uuml;ber. Der Anteil derjenigen, die zwar verstehen, warum Versicherer diese Daten ben&ouml;tigen, es aber vorziehen w&uuml;rden, wenn diese nicht erhoben w&uuml;rden, ist von 40 % im Jahr 2024 auf 35 % im Jahr 2025 gesunken, und liegt im Jahr 2026 bei 34 %. Dies deutet darauf hin, dass das Bewusstsein f&uuml;r Datenschutz w&auml;chst. Daher w&auml;re es ratsam, die Kunden umfassender zu informieren und ihnen die Sicherheit zu vermitteln, dass ihre Daten sicher aufbewahrt und verwendet werden.

Bei der Akzeptanz der Datenerhebung gibt es nationale Unterschiede. Spanien (40 %) zeigte die gr&ouml;&szlig;te Akzeptanz gegen&uuml;ber der Datenerhebung, w&auml;hrend Deutschland den gr&ouml;&szlig;ten Widerstand (36 %) zeigte, dicht gefolgt vom Vereinigten K&ouml;nigreich und Spanien (beide 35 %).

Was die Art der erfassten Daten angeht, w&uuml;rde mehr als ein Viertel der Befragten es begr&uuml;&szlig;en, wenn Versicherer Echtzeitdaten &uuml;ber die Rohrleitungen (28 %) und die Heizungsanlage (27 %) ihres Hauses erfassen w&uuml;rden.

Andere M&auml;rkte scheinen offener zu sein. Spanische Kunden zeichnen sich durch eine h&ouml;here Akzeptanz daf&uuml;r aus, dass Live-Daten Wasserlecks erkennen k&ouml;nnen (36 %), gefolgt von den franz&ouml;sischen Verbrauchern (29 %).

Diese geteilten Meinungen dar&uuml;ber, wie die Branche Kundendaten nutzt, zeigen, dass Versicherer st&auml;rkeres Vertrauen in ihre Verwendung personenbezogener Daten aufbauen und den Verbrauchern besser verst&auml;ndlich machen sollten, welchen Nutzen die Datenerhebung durch Versicherer hat. Das Vertrauen in die Datennutzung wird eine Rolle dabei spielen, wie Versicherer Vertrauen in den Einsatz von KI schaffen, da die KI Zugang zu hochwertigen Daten ben&ouml;tigt, um f&uuml;r alle einen Mehrwert zu generieren. Die Akzeptanz der Datenerhebung wird steigen, wenn Kunden wissen, dass der Prozess reguliert ist und die Versicherer die entsprechenden Sicherheitsrichtlinien einhalten. Tats&auml;chlich k&ouml;nnte eine proaktive Kommunikation zu den Governance-Standards der Datenerhebung den Versicherern helfen, dieses Thema positiv anzugehen.

![statistics chart](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/4-1-graphics-de--1328x460.jpg?h=460&iar=0&w=1328)

![](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/5-1-anxiety--de--299x430.jpg?h=430&iar=0&w=299)

## 5. Die Sorge vor Naturkatastrophen scheint sich zu verringern

Obwohl extreme Wetterereignisse alle M&auml;rkte in Mitleidenschaft gezogen haben, scheinen sich die Kunden weniger Sorgen um den Versicherungsschutz gegen Sch&auml;den oder Eigentumsverlust durch Naturkatastrophen zu machen.

Obwohl die Besorgnis in allen vier M&auml;rkten abnimmt, gibt es einige Unterschiede:

- Spanien ist nach wie vor am besorgtesten (55 % im Jahr 2026, wenn auch 8 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2025).
- Kunden aus dem Vereinigen K&ouml;nigreich zeigten sich am wenigsten besorgt (21 %) und hielten es mit klarer Mehrheit am wenigsten f&uuml;r notwendig, eine Versicherung gegen Naturkatastrophen abzuschlie&szlig;en (66 %).
- In Deutschland und Frankreich nimmt die Bereitschaft ab, spezielle Versicherungen abzuschlie&szlig;en, um Sach- oder Existenzsch&auml;den aufgrund extremer Wetterrisiken wie &Uuml;berschwemmungen oder Waldbr&auml;nden abzudecken (58 % bzw. 66 % im Jahr 2026 gegen&uuml;ber 51 % bzw. 56 % im Jahr 2025).

F&uuml;r Versicherungen gegen Naturkatastrophen w&uuml;nschen sich die Kunden klarere Informationen dar&uuml;ber, welche Sch&auml;den abgedeckt sind (28 % im Jahr 2026 und 32 % im Jahr 2025). In Deutschland haben aktuell 25 % diesen Wunsch, im Jahr 2025 waren es noch 28 %.

Es gibt einige nationale Unterschiede. Deutsche Verbraucher legten gr&ouml;&szlig;eren Wert darauf, dass ihr Versicherer ein Werkzeug zur Risikobewertung anbietet, das ihnen auf Grundlage ihres Wohnorts und der Art ihrer Immobilie den passenden Versicherungsschutz vorschl&auml;gt (27 %). Franz&ouml;sische Verbraucher w&uuml;nschen sich einfache Erkl&auml;rungen zu wetterbezogener Versicherungsterminologie und zu verschiedenen Arten von Policen (27 %).

Die geringere Sorge spiegelt möglicherweise eine besser als erwartete Unwettersaison wider — Kunden könnten jedoch nicht ausreichend gegen potenziell sehr schwere Schäden abgesichert sein.

Insgesamt gesehen zogen weniger Menschen eine Versicherung gegen Klimarisiken in Betracht (31 % im Jahr 2026 gegen&uuml;ber 38 % im Jahr 2025). Spanien und Deutschland waren weiterhin die Regionen, in denen die Bereitschaft, eine Versicherung gegen Klimarisiken abzuschlie&szlig;en, am gr&ouml;&szlig;ten war (41 % bzw. 38 %, wobei diese Werte in beiden F&auml;llen um 6 Prozentpunkte unter denen des Vorjahres liegen).

Die geringere Sorge, dass ihr Besitz von extremen Wetterereignissen betroffen sein k&ouml;nnte, spiegelt m&ouml;glicherweise eine besser als erwartete Unwettersaison wider. F&uuml;r Deutschland l&auml;sst sich dies best&auml;tigen, denn laut Zahlen des GDV haben Naturgefahren im Jahr 2025 wesentlich weniger Sch&auml;den verursacht als im Jahr 2024.

Es besteht jedoch das Risiko, dass Kunden angesichts der nach wie vor schwierigen Vorhersagbarkeit von Naturkatastrophen nicht ausreichend gegen potenziell sehr schwere Sch&auml;den abgesichert sind. Tritt eine Katastrophe ein, k&ouml;nnten die schadensbedingten Auswirkungen dazu f&uuml;hren, dass Kunden im Katastrophenfall unversichert oder unterversichert sind.

![statistic](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/6-1--de--303x530.jpg?h=530&iar=0&w=303)

## 6. Tierhalter sind skeptisch gegenüber KI in der Behandlung

Zum ersten Mal wurde im Rahmen unserer j&auml;hrlichen Umfrage die Haltung zum Thema Haustierversicherung erfasst. Die Meinungen zu diesen Produkten und dazu, wie Technologie dabei helfen k&ouml;nnte, die Dringlichkeit eines Tierarztbesuches einzuordnen, gehen auseinander.

W&auml;hrend die meisten L&auml;nder hohe Zufriedenheitswerte mit der Schadenabwicklung ihrer Tierversicherung verzeichnen &ndash; 76 % der franz&ouml;sischen, 70 % der deutschen und 64 % der spanischen Verbraucher sind insgesamt zufrieden &ndash;, sticht das Vereinigte K&ouml;nigreich als das Land mit der geringsten Zufriedenheit hervor (59 %).

Da sich viele Tierhalter Sorgen um die Gesundheit ihres Haustieres machen und wissen m&ouml;chten, wann der beste Zeitpunkt f&uuml;r einen Tierarztbesuch ist, k&ouml;nnte es einen Markt f&uuml;r Versicherer geben, die neue Services anbieten und die KI zur fachkundigen Beratung und Unterst&uuml;tzung einsetzen. Die Umfrage zeigt, dass Online-Suchfunktionen zur Tiergesundheit und Symptom-Checker bei j&uuml;ngeren Altersgruppen zunehmend genutzt werden: 59 % der 18- bis 24-J&auml;hrigen geben an, diese zu nutzen. In Spanien nutzte eine Mehrheit der jungen Verbraucher im Alter von 18 bis 24 Jahren am ehesten Online-Tools, bevor sie einen Tierarzt aufsuchten (76 %). Die gleiche Altersgruppe in Deutschland, dem Vereinigten K&ouml;nigreich und Frankreich (59 %, 46 % bzw. 56 %) gab an, ebenfalls digitale Kan&auml;le zu nutzen. Diese Ergebnisse sprechen f&uuml;r eine angeleitete, verantwortungsvolle digitale Erstversorgung, die Tierversicherer unterst&uuml;tzen und verbessern k&ouml;nnten.

In der Umfrage wurde auch untersucht, ob Verbraucher einer KI-gest&uuml;tzten App vertrauen w&uuml;rden, die die Augen oder die Haut ihres Haustieres scannt, um sofort eine Gesundheitsbewertung zu liefern. Mehr als ein Drittel (36 %) bejahte dies, w&auml;hrend 45 % angaben, dass sie der App nicht vertrauen w&uuml;rden.

In den untersuchten M&auml;rkten gab es unterschiedliche Grade an Misstrauen gegen&uuml;ber der Nutzung einer KI-gest&uuml;tzten mobilen App. So vertraute beispielsweise ungef&auml;hr jeder zweite Kunde in Frankreich (52 %) und dem Vereinigten K&ouml;nigreich (50 %) einer solchen App nicht. In Spanien gaben mehr Kunden an, einer solchen App zu vertrauen (43 %), als ihr nicht zu vertrauen (35 %). Zudem gaben zwar mehr deutsche Kunden an, der App zu misstrauen (42 %), doch der Vorsprung gegen&uuml;ber denjenigen, die ihr vertrauen w&uuml;rden, war mit 1 Prozentpunkt (41 %) gering.

Tierhalter sind mit ihren Versicherern zufrieden. Doch dass ein Algorithmus mitentscheidet, sehen sie weiterhin skeptisch.

Versicherer haben die M&ouml;glichkeit, diese Einstellung gegen&uuml;ber digitalen Tools f&uuml;r Tiergesundheit zu &auml;ndern. So war beispielsweise &uuml;ber alle M&auml;rkte hinweg fast jeder f&uuml;nfte Kunde (19 %) unsicher, was das Vertrauen in eine KI-gest&uuml;tzte mobile App anging, die die Augen oder die Haut des Haustiers scannt, um sofort eine Gesundheitsbewertung oder eine Risikoeinstufung zu liefern.

Es ist zudem anzumerken, dass trotz der hohen Zufriedenheitswerte bei Haustierversicherungen noch Verbesserungspotenzial besteht. Neue Produkte und Services k&ouml;nnen der Tatsache Rechnung tragen, dass die Haltung der Kunden zu ihren Haustieren wesentlich komplexer und sensibler ist als ihre Einstellung zum Versicherungsschutz f&uuml;r ihre Besitzt&uuml;mer.

![statistic](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/7-cost--de--300x470.jpg?h=470&iar=0&w=300)

## 7. Lebenshaltungskosten überschatten Versicherungsausgaben

Versicherungskunden sind weiterhin besorgt &uuml;ber die steigenden Lebenshaltungskosten: 84 % (genauso viele wie 2025) gaben an, dass sie sich Sorgen machten. Mehr als die H&auml;lfte (55 %) war geneigt, aufgrund der steigenden Kosten, ihre Versicherungsausgaben zu senken, doch deutlich weniger als die H&auml;lfte (40 %, genauso viele wie 2025) zog in Betracht, eine Versicherungspolice zu k&uuml;ndigen.

Spanische Kunden waren am ehesten bereit, ihre Versicherungsausgaben zu k&uuml;rzen (63 %), dicht gefolgt von den Franzosen (62 %). Britische Kunden hingegen waren am wenigsten dazu bereit (44 %), gefolgt von den deutschen Kunden mit 52 %.

Die Wahrnehmung des Nutzens und des Verhaltens von Versicherern ist stabil geblieben: 29 % halten Versicherer f&uuml;r notwendig, aber l&auml;stig (30 % im Jahr 2025). Insgesamt f&uuml;hlten sich im Vergleich zum Vorjahr weniger Menschen von den Versicherern verstanden (27 % im Jahr 2026 und 32 % im Jahr 2025). Es gab auch Kritik daran, dass die Produkte &uuml;berteuert seien, insbesondere von franz&ouml;sischen und spanischen Verbrauchern (32 % bzw. 26 %). In Deutschland sind nur 20 % dieser Ansicht.

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**Kostensenkungsabsicht**

Angesichts der deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten: Wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist es, dass Sie Ihre Ausgaben f&uuml;r Versicherungen k&uuml;rzen w&uuml;rden?

![Fig. 4](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/7-2--de--779x340.jpg?h=324&w=779)

**Welche der folgenden Aussagen beschreibt Ihre Meinung zu Versicherern am besten, falls Sie eine haben?**

![opinion survey results](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/7-table--de--1345x421.jpg?h=421&iar=0&w=1345)

![statistic](https://edge.sitecorecloud.io/guidewiresodb06-guidewire0f2e-productioncd91-5186/media/eusurvey2026report/8--de--302x560.jpg?h=560&iar=0&w=302)

## 8. Die Marke bleibt Hauptkriterium für die Auswahl des Versicherers, aber Gen Z setzt zunehmend auf KI-Chatbots

Die Kunden nannten die wichtigsten Faktoren f&uuml;r die Wahl ihres Versicherers und gaben zudem Einblicke in die weitere Entwicklung von Embedded Finance.

Betrachtet man den Bereich der integrierten Versicherungen und die Frage, inwieweit Kunden bereit w&auml;ren, Versicherungsprodukte von Nicht-Versicherern, aber bekannten Verbrauchermarken zu w&auml;hlen, so bleibt die Akzeptanz stabil:

- Fast die H&auml;lfte (47 %) gab an, dass sie kein Problem damit haben, beim Kauf von Waren bei Herstellern wie IKEA, Amazon oder Tesla gleichzeitig eine Versicherung abzuschlie&szlig;en &ndash; ein Wert, der etwa dem Vorjahreswert von 48 % entspricht, sowie 44 % im Jahr 2023 und 45 % im Jahr 2024.
- Obwohl das Vertrauen in Spanien von 66 % im Jahr 2025 auf 56 % im Jahr 2026 gesunken ist, sind die Versicherungskunden des Landes nach wie vor am aufgeschlossensten.
- Auch im Vereinigten K&ouml;nigreich bleibt die Akzeptanz mit 45 % im letzten Jahr und 42 % im Jahr 2026 weitgehend stabil.
- In Deutschland ist aktuell die H&auml;lfte der Befragten offen f&uuml;r eine integrierte Versicherung; im Jahr 2025 waren es 46 %.

Die Nutzung von KI-Chatbots und Social Media bei der Auswahl von Versicherern und Produkten steckt insgesamt noch in den Kinderschuhen (9 %), doch der Report deutet darauf hin, dass diese Tools und Kan&auml;le bei j&uuml;ngeren Verbrauchern zunehmend an Bedeutung gewinnen.

- Im Vereinigten K&ouml;nigreich nutzten 23 Prozent der Generation Z (18&ndash;24 Jahre) Chatbots und 20 Prozent Social-Media-Communities.
- &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich in Spanien: 25 % der Angeh&ouml;rigen der Generation Z nutzten Chatbots und 23 % nutzten Social-Media-Communities.
- In Deutschland nutzten 27 % der Verbraucher derselben Altersgruppe Chatbots, w&auml;hrend 17 % Social Media nutzten.
- In Frankreich nutzten 25 % der Generation Z Chatbots, w&auml;hrend 20 % Social Media nutzten.

## 9. Methodik

Die Studie wurde von Censuswide zwischen dem 13.1.2026 und dem 22.1.2026 unter 4.004 Verbrauchern in Deutschland, dem Vereinigten K&ouml;nigreich, Frankreich und Spanien durchgef&uuml;hrt. Die Umfrageteilnehmer haben innerhalb der letzten 12 Monate eine der h&auml;ufigen Versicherungen (z. B. Hausrat, Kfz) abgeschlossen oder erneuert oder einen Schaden gemeldet. Censuswide ist Mitglied der Market Research Society (MRS) und des British Polling Council (BPC) sowie Unterzeichner der &bdquo;Global Data Quality Pledge&ldquo;. Das Unternehmen hat sich dem Verhaltenskodex der MRS und den ESOMAR-Prinzipien verpflichtet.

[Mehr Erfahren](/de/about/press-center)

Diese Ausgabe ist Teil der laufenden Arbeit von Guidewire, die Schaden- und Unfallversicherungsbranche mit Studien, Frameworks und praxisnahen Empfehlungen zu unterstützen. Weitere Lektüre finden Sie in unserer Ressourcenbibliothek und im Guidewire blog.

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