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title: "Guidewire study: German consumers are open to using AI with their insurer"
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# Guidewire study: German consumers are open to using AI with their insurer

2024-05-16T00:00:00Z

## Guidewire study: German consumers are open to using AI with their insurer

[Guidewire](https://www.guidewire.com/de/) (NYSE:GWRE) stellt [seine j&auml;hrliche europ&auml;ische Studie](https://www.guidewire.com/de/europaeische-guidewire-studie/) vor. &Uuml;ber 4.000 Verbraucher in Deutschland, dem Vereinigten K&ouml;nigreich, Frankreich und Spanien geben Einblick in ihre Einstellung und ihre Erwartungen an die Versicherer und deren Produkte und Services*. In diesem Jahr wurden die Verbraucher erstmalig zum Einsatz von KI in Versicherungsprozessen befragt und zeigten sich generell offen gegen&uuml;ber der Technologie. Die Bereitschaft der Verbraucher, angesichts der wirtschaftlichen Lage beim Versicherungsschutz zu sparen, ist etwas r&uuml;ckl&auml;ufig. Auff&auml;llig ist das stark gesunkene Interesse an nachhaltigen Versicherungsprodukten, die mit einem Aufpreis verbunden sind.

**KI ist willkommen, aber nicht ohne menschlichen Kontakt**

Die Umfrage zeigt, dass die deutschen Verbraucher im Vergleich zu den anderen L&auml;ndern am experimentierfreudigsten im Umgang mit Tools f&uuml;r generative KI, wie ChatGPT sind. Knapp 29 Prozent der deutschen Befragten hat noch nie ein solches KI-Tool verwendet, im Vergleich sind es im Vereinigten K&ouml;nigreich mehr als die H&auml;lfte (55 %); Frankreich und Spanien liegen mit 41 bzw. 35 Prozent dazwischen. Unter den deutschen Umfrageteilnehmern, die KI verwenden, tun dies 45 Prozent mindestens mehrmals monatlich, einige sogar t&auml;glich.

Beim Einsatz von KI im Versicherungslebenszyklus h&auml;ngt die Akzeptanz der Versicherten vom Einsatzszenario ab. Mehr als die H&auml;lfte der deutschen Verbraucher f&uuml;hlt sich mit der Vorstellung wohl, dass KI beim Versicherungsantrag oder beim Ausf&uuml;llen von Formularen hilft (im Vereinigten K&ouml;nigreich ist die Zustimmung mit 32 Prozent am niedrigsten). Knapp die H&auml;lfte der Befragten in Deutschland ist damit einverstanden, dass der Service-Mitarbeiter der Versicherung bei telefonischen Anfragen mit KI-Unterst&uuml;tzung arbeitet (dies akzeptieren im Vereinigten K&ouml;nigreich nur 30 %, in Frankreich 41 % und in Spanien 44 %). Das Vertrauen der Verbraucher in KI sinkt, wenn es um die Preisgestaltung von Policen oder um die Schadenbearbeitung geht: 36 Prozent bzw. 34 Prozent der deutschen Befragten f&uuml;hlen sich damit wohl (im Vereinigten K&ouml;nigreich ist die Akzeptanz mit 23 % bzw. 21 % am niedrigsten).

Die st&auml;rkste vertrauensbildende Ma&szlig;nahme im Hinblick auf KI ist aus Sicht der deutschen Verbraucher die M&ouml;glichkeit, die von einer KI getroffene Entscheidung bei einem Konflikt an einen Mitarbeiter weiterzuleiten &ndash; 41 Prozent der Befragten begr&uuml;&szlig;en diesen Ansatz. 26 Prozent der deutschen Befragten w&uuml;nschen sich eine Erkl&auml;rung f&uuml;r die Entscheidung der KI, 24 Prozent wollen eine separate Regulierung von KI im Versicherungswesen. Ein F&uuml;nftel (21 %) der Deutschen gab an, dass es nichts gibt, das ihr Vertrauen steigern k&ouml;nnte (das Vereinigte K&ouml;nigreich ist mit 41 % am kritischsten). Nur 10 Prozent der deutschen Verbraucher haben schon jetzt volles Vertrauen in die Nutzung von KI im Versicherungswesen; in Frankreich und Spanien sind es jeweils 11 %, unter den Briten lediglich 6 %).

**Kundenservice: Schadenmeldung bevorzugt per Telefon**

Die wichtige Rolle des pers&ouml;nlichen Kontakts zum Versicherer zeigt sich auch in den Pr&auml;ferenzen der Befragten in punkto Kommunikation im Schadenfall. Das Interesse am telefonischen Kontakt ist in Deutschland von 51 Prozent im letzten Jahr auf 65 Prozent in diesem Jahr gestiegen (in Spanien bevorzugen aktuell sogar 76 Prozent das Telefonat mit dem Versicherer). E-Mail-Kommunikation bevorzugen 59 Prozent der Deutschen, w&auml;hrend der Chat-Bot f&uuml;r nur 10 Prozent in Frage kommt. Au&szlig;er in Spanien ist in allen L&auml;ndern die Akzeptanz von E-Mail-Kommunikation gestiegen. Der Einsatz mobiler Apps bleibt in Deutschland mit 22 Prozent unver&auml;ndert. Bemerkenswert ist, dass im Vereinigten K&ouml;nigreich mehr als ein Drittel der Befragten noch nie mit ihrem Versicherer gesprochen hat; in Deutschland sind dies nur 12 Prozent, in Spanien 5 Prozent.

Die Zufriedenheit mit dem Kundenservice der Versicherer ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. 71 Prozent der Befragten hatten den Eindruck, dass ihr Ansprechpartner alle Informationen &uuml;ber sie hat, die er ben&ouml;tigt, um ihnen zu helfen. Am niedrigsten ist dieser Wert im Vereinigten K&ouml;nigreich mit knapp 50 Prozent, die Spanier sind mit 73 Prozent am zufriedensten mit dem Service.

**Interesse an Nachhaltigkeit l&auml;sst nach**

37 Prozent der deutschen Verbraucher zeigten laut Umfrage Interesse an nachhaltigen Versicherungsprodukten, selbst bei h&ouml;heren Pr&auml;mien.** Im letzten Jahr waren es 66 Prozent, was einen signifikanten R&uuml;ckgang bedeutet. Genauso wie letztes Jahr sinkt die Wertsch&auml;tzung f&uuml;r Nachhaltigkeit mit zunehmendem Alter der Befragten. In den Altersgruppen 18 bis 24 Jahre und 25 bis 34 Jahre w&uuml;rden sich aktuell jeweils 47 Prozent f&uuml;r ein nachhaltiges Produkt entscheiden, bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen sind es nur noch 20 Prozent.

Parallel zu dieser Entwicklung sehen die deutschen Verbraucher die Versicherer weniger stark in der Pflicht, sich f&uuml;r den Klimaschutz zu engagieren. Ein F&uuml;nftel der Befragten aus Deutschland erkennt keine Klimaverantwortung bei Versicherern, 2023 waren es noch 16 Prozent. Im Vereinigten K&ouml;nigreich sind mit 35 Prozent die meisten Verbraucher der Ansicht, dass die Versicherer keine Rolle bei der Bek&auml;mpfung der Klimakatastrophe haben. Jeweils ein knappes Drittel der Deutschen fordert von Versicherern, Gewinne in Nachhaltigkeit zu investieren, Einfluss auf Unternehmen auszu&uuml;ben, die viele Ressourcen verbrauchen und den Fokus auf Reparatur, statt Ersatz, zu legen. In Frankreich ist der Ruf nach Reparatur mit 36 Prozent am lautesten.

**Image mit Kratzern**

&Uuml;ber die letzten drei Jahre zeigt die Umfrage einen Trend zu einer Verschlechterung des Images von Versicherern. 2022 betrachteten weniger als ein F&uuml;nftel (19%) der Umfrageteilnehmer Versicherer als notwendig, aber etwas l&auml;stig. 2023 stieg dieser Wert auf 32 Prozent und 2024 weiter auf 41 Prozent. Ebenso ein F&uuml;nftel der Verbraucher gab 2022 an, sich vom Versicherer verstanden zu f&uuml;hlen und dessen Produkte und Dienstleistungen zu sch&auml;tzen. 2023 verdoppelte sich dieser Wert fast, auf 37 Prozent, fiel 2024 jedoch zur&uuml;ck auf 31 Prozent. Die negative Einsch&auml;tzung, dass die Versicherer &uuml;berteuerte Produkte verkaufen und Sch&auml;den nur z&ouml;gerlich begleichen, ist allerdings &uuml;ber die drei Jahre konstant bei 14 bis 15 Prozent geblieben. Trotz der Kritik ist die Bereitschaft der Verbraucher zu Einsparungen beim Versicherungsschutz leicht gesunken, von 56 Prozent im Jahr 2023 auf 52 Prozent in diesem Jahr. Bei den spanischen Verbrauchern ist die Neigung zu Einsparungen mit 60 Prozent am h&ouml;chsten.

Zum ersten Mal wurden die Verbraucher in diesem Jahr nach ihrer Einsch&auml;tzung zum Innovationspotential der Versicherungsbranche befragt. 56 Prozent der 18- bis 24-J&auml;hrigen halten die Branche f&uuml;r innovativ und spannend &ndash; dieser Wert sinkt mit steigendem Alter, bis er bei allen &uuml;ber 55 Jahren auf ein Tief von 31 Prozent f&auml;llt.

**Kaufentscheidung: J&uuml;ngere vertrauen eher dem Makler**

Ebenfalls neu war in diesem Jahr die Frage, bei wem die Entscheidung f&uuml;r einen Versicherungsabschluss liegt. In deutschen Haushalten entscheiden 41 Prozent der Befragten im Alleingang (im Vereinigten K&ouml;nigreich fast die H&auml;lfte), ein Drittel zusammen mit ihrem Partner und lediglich bei 12 Prozent wird eine gemeinsame Entscheidung von allen Haushaltsmitgliedern getroffen. 11 Prozent der Deutschen vertrauen auf den Rat ihres Maklers, in den anderen L&auml;ndern ist diese Zahl noch niedriger (5 % in UK). Es f&auml;llt auf, dass sich nur 8 Prozent der &uuml;ber 55-J&auml;hrigen in Deutschland auf den Makler verlassen, in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren sind es 17 Prozent.

&bdquo;Unsere Studie macht deutlich, dass die Verbraucher generell offen f&uuml;r den Einsatz von KI im Versicherungssektor sind, aber auch Vorbehalte haben&ldquo;, so Ren&eacute; Schoenauer, Director Product Marketing EMEA bei Guidewire Software. &bdquo;Das Potenzial f&uuml;r Versicherer aus KI-L&ouml;sungen ist enorm. Der Schl&uuml;ssel zum Erfolg liegt darin, proaktiv die Akzeptanz der Verbraucher in die neue Technologie zu f&ouml;rdern, damit sich das volle Potenzial zur Automatisierung entfalten kann. Interessant ist auch, dass die j&uuml;ngeren Verbraucher mehr Vertrauen in den Makler setzen. Hier liegt eine gro&szlig;e Chance f&uuml;r die Makler, sich als Berater zu positionieren, die das Image der gesamten Branche st&auml;rken.&ldquo;

Christoph Raffelsberger, Director Core Insurance Operations bei Deloitte Deutschland, betont zum Einsatz von KI bei Versicherern: &bdquo;F&uuml;r Versicherungsunternehmen wird es unerl&auml;sslich sein, das Vertrauen ihrer Kunden bei Antrags, Vertrags- und Schadenbearbeitung sicherzustellen und weiterhin auch pers&ouml;nliche Kontaktoptionen anzubieten &ndash; gerade in kritischen Momenten wie zum Beispiel im Schadenfall.&rdquo;

******Guidewire hat das unabh&auml;ngige Marktforschungsunternehmen Censuswide mit einer gezielten regionalen Studie unter Verbrauchern in Deutschland, dem Vereinigten K&ouml;nigreich, Frankreich und Spanien beauftragt. Die Stichprobe setzte sich aus insgesamt 4.126 Umfrageteilnehmern zusammen (nahezu gleiche Anzahl pro Land). Die Studie bestand aus einer Online-Befragung von Personen im Alter &uuml;ber 18 Jahren, die innerhalb der letzten 12 Monate eine der h&auml;ufigen Versicherungen (z.B. Hausrat, Kfz) abgeschlossen oder erneuert haben. Die Studie wurde im Februar 2024 durchgef&uuml;hrt.*

*** Diese Frage wurde nur den Umfrageteilnehmern in Deutschland gestellt.*

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