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title: "Studie von Guidewire: Image der Versicherer im Aufwind"
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# Studie von Guidewire: Image der Versicherer im Aufwind

2025-05-14T00:00:00Z

Guidewire stellt seine jährliche europäische Verbraucherstudie vor. Über 4.000 Versicherungsnehmer in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Spanien geben Auskunft über ihre Erwartungen an die Versicherer und deren Produkte und Services.

## Studie von Guidewire: Image der Versicherer im Aufwind

Guidewire (NYSE:GWRE) stellt seine j&auml;hrliche [europ&auml;ische Verbraucherstudie](https://www.guidewire.com/de/about/press-center/european-insurance-consumer-survey) vor. &Uuml;ber 4.000 Versicherungsnehmer in Deutschland, dem Vereinigten K&ouml;nigreich, Frankreich und Spanien geben Auskunft &uuml;ber ihre Erwartungen an die Versicherer und deren Produkte und Services*. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Schadenmeldungen in Deutschland angestiegen. Gleichzeitig punkten die Versicherer mit einem positiveren Image. Auch 2025 sind die Verbraucher offen f&uuml;r den Einsatz von KI in Versicherungsprozessen. Gleichzeitig hat jedoch der Wunsch nach menschlicher Unterst&uuml;tzung zugenommen.

**Vertrauen in Versicherer w&auml;chst**

Die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen eine Trendwende f&uuml;r den Ruf der Versicherer. 38 Prozent der deutschen Verbraucher f&uuml;hlen sich vom Versicherer verstanden und sch&auml;tzen dessen Produkte und Dienstleistungen &ndash; im Vorjahr waren es noch 31 Prozent. Im L&auml;ndervergleich ist das Vertrauen in Deutschland am h&ouml;chsten, im Vereinigten K&ouml;nigreich stimmen nur 24 Prozent dieser positiven Einsch&auml;tzung zu. 38 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, Versicherer seien notwendig, aber l&auml;stig. Dieser Umfragewert zeigt damit seit 2022 zum ersten Mal einen R&uuml;ckgang und eine Tendenz zu einer positiveren Einsch&auml;tzung. Auch beim Blick auf Preise und Schadenregulierung setzt sich der positive Trend seitens der Befragten fort. 9 Prozent sind der Ansicht, dass Versicherer &uuml;berteuerte Produkte verkaufen und bei der Schadenregulierung z&ouml;gerlich sind &ndash; in den letzten drei Jahren lag dieser Wert noch zwischen 14 und 15 Prozent.

Im Hinblick auf das Innovationspotential der Versicherungsbranche ist gleichfalls ein Imagegewinn zu verzeichnen: 44 Prozent halten die Branche f&uuml;r innovativ und spannend (40 Prozent im letzten Jahr). Am wenigsten Innovationskraft sehen die Verbraucher im Vereinigten K&ouml;nigreich mit lediglich 35 Prozent Zustimmung.

**Kundenservice: Mobile Apps sind st&auml;rker gefragt**

In punkto Kundenservice der Versicherer zeigt die Studie ebenfalls eine positive Entwicklung. 73 Prozent der Befragten in Deutschland hatten den Eindruck, dass ihr Ansprechpartner alle erforderlichen Informationen hat, die er ben&ouml;tigt, um ihnen zu helfen. Dieser Umfragewert ist in den letzten Jahren leicht aber konsequent angestiegen (2023 waren es 70 Prozent). Deutschland hat in diesem Jahr Spanien als Spitzenreiter abgel&ouml;st, im Vereinigten K&ouml;nigreich herrscht die geringste Zufriedenheit (56 %).

F&uuml;r die Kommunikation im Schadenfall bevorzugen 57 Prozent der Deutschen das Telefon, 51 Prozent die E-Mail, an dritter Stelle steht die mobile App. Im letzten Jahr war der Telefonanruf noch f&uuml;r 65 Prozent das Mittel der Wahl, die E-Mail f&uuml;r 59 Prozent. W&auml;hrend Telefon und E-Mail an Stellenwert verlieren, haben die Apps auf 26 Prozent zugelegt. Die Deutschen sind mit 18 Prozent der Befragten am offensten f&uuml;r eine Schadenmeldung per Chatbot (2024 waren es 10 Prozent), in Frankreich k&ouml;nnen sich das 7  Prozent vorstellen. 12 Prozent der deutschen Verbraucher haben nie mit ihrem Versicherer gesprochen, im Vereinigten K&ouml;nigreich ist es fast ein Drittel der Befragten.

**Deutsche sind Spitzenreiter bei Schadenmeldungen**

54 Prozent der befragten deutschen Versicherungsnehmer haben in den letzten zw&ouml;lf Monaten einen Schaden gemeldet. Damit ist Deutschland f&uuml;hrend, im Vereinigten K&ouml;nigreich ist die Zahl mit 16 Prozent am niedrigsten. Es f&auml;llt auf, dass vor allem die J&uuml;ngeren in Deutschland ihren Versicherungsanspruch geltend machen. In der Gruppe der 18- bis 24-J&auml;hrigen haben 76 Prozent der Befragten einen Schaden gemeldet; mit zunehmendem Alter nimmt der Prozentsatz ab, bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen sind es noch 33 Prozent. Die j&uuml;ngeren Altersgruppen sind es auch, die am ehesten zu Einsparungen im Versicherungsschutz bereit sind. W&auml;hrend insgesamt die H&auml;lfte der Befragten sich dies vorstellen kann, sind es in der Gruppe der 18- bis 24-J&auml;hrigen 74 Prozent. Auch dieser Wert sinkt mit zunehmendem Alter der Versicherten (29 Prozent bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen).

**Wunsch nach Kontrolle von KI w&auml;chst**

Das Vertrauen der deutschen Versicherungsnehmer in den Einsatz von KI in Versicherungsprozessen ist zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, doch die Akzeptanz ist nach wie vor gro&szlig;.  . Die H&auml;lfte der Befragten f&uuml;hlt sich wohl damit, dass KI beim Versicherungsantrag oder beim Ausf&uuml;llen von Formularen hilft. 45 Prozent der Befragten ist damit einverstanden, dass der Service-Mitarbeiter der Versicherung bei telefonischen Anfragen KI-Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt. Wenn es um die Schadenbearbeitung geht, vertraut ein Drittel auf KI (Spanien f&uuml;hrt hier mit 40 Prozent). Knapp 40 Prozent der befragten Deutschen k&ouml;nnen sich vorstellen, dass die Preisgestaltung von Policen ausschlie&szlig;lich mit  KI erfolgt.Die 18- bis 24-J&auml;hrigen zeigen hier mit 41 Prozent Zustimmung deutlich mehr Vertrauen in KI als die &Auml;lteren; bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen wollen sich nur 17 Prozent auf KI verlassen. Bei allen abgefragten Versicherungsabl&auml;ufen haben die spanischen Verbraucher das gr&ouml;&szlig;te Vertrauen in den Einsatz von KI.

Volles Vertrauen in KI im Versicherungswesen haben aktuell 12 Prozent der Deutschen. Das h&ouml;chste Vertrauen genie&szlig;t KI mit 17 Prozent in der Altersgruppe zwischen 24 und 35 Jahren. Der Wunsch der Verbraucher nach Kontrollmechanismen ist st&auml;rker geworden. 43 Prozent m&ouml;chten, dass die von einer KI getroffene Entscheidung im Konfliktfall von einem Mitarbeiter gepr&uuml;ft wird (41 % im Jahr 2024). Eine Erkl&auml;rung f&uuml;r die Entscheidung der KI w&uuml;nschen sich 28 Prozent &ndash; versus 26 Prozent im letzten Jahr.

**Nachhaltigkeit: Reparatur statt Ersatz**

Die Versicherer werden von den Verbrauchern in die Pflicht genommen, was deren Verantwortung f&uuml;r Klimaschutz anbelangt. Mit 32 Prozent ist der Wunsch nach Reparatur anstelle von Ersatz f&uuml;r versicherte Gegenst&auml;nde in Deutschland die meistgenannte Forderung (Frankreich f&uuml;hrt mit 37 Prozent). Fast genauso stark ist der Wunsch nach Versicherern, die in Umweltprojekte investieren (31 %) oder Einfluss auf ressourcenlastige Unternehmen aus&uuml;ben (29 %). Ebenfalls fast 30 Prozent der Befragten fordern hierzulande nachhaltige Versicherungsprodukte. 20 Prozent sehen bei den Versicherern keine Verantwortung f&uuml;r den Klimaschutz; bei den 18- bis 24-J&auml;hrigen sind dies nur 7 Prozent, bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen 31 Prozent.

&bdquo;In diesem Jahr senden die Ergebnisse unserer Studie ein deutlich positives Signal an die Versicherer&ldquo;, so Ren&eacute; Schoenauer, Director Product Marketing EMEA bei Guidewire Software. &bdquo;Die Branche verzeichnet einen klaren Imagegewinn. Die Versicherer waren demnach in der Lage, den Bed&uuml;rfnissen der Kunden entgegenzukommen. Wir sehen auch, dass die Verbraucher sich st&auml;rker auf digitale Technologien wie mobile Apps einlassen. Beim Einsatz von KI m&uuml;ssen die Versicherer darauf achten, die richtige Balance zwischen der Anforderung nach Automatisierung und dem Wunsch der Verbraucher nach einer menschlichen Kontrollinstanz zu finden.&ldquo;

Sven Stark, Partner bei PwC erg&auml;nzt: &bdquo;Unsere Branchenerfahrung zeigt, dass es f&uuml;r die Mehrheit der Versicherungsunternehmen zu den wichtigsten Zielen der Transformation ihrer Kernsysteme geh&ouml;rt, den Automatisierungsgrad und die Integrationsf&auml;higkeit zu erh&ouml;hen. Der Wechsel auf Cloud-Modelle bietet sich hier in vielen F&auml;llen an. Die Guidewire-Studie zeigt dabei, dass Versicherer zum einen Kundenservice und Kundenerlebnisse sicherstellen sowie Effizienz und Effektivit&auml;t steigern m&uuml;ssen.&ldquo;

**Guidewire hat das unabh&auml;ngige Marktforschungsunternehmen Censuswide mit einer gezielten regionalen Studie unter Verbrauchern in Deutschland, dem Vereinigten K&ouml;nigreich, Frankreich und Spanien beauftragt. Die Stichprobe setzte sich aus insgesamt 4.010 Umfrageteilnehmern zusammen (nahezu gleiche Anzahl pro Land). Die Studie bestand aus einer Online-Befragung von Personen im Alter &uuml;ber 18 Jahren, die innerhalb der letzten 12 Monate eine der h&auml;ufigen Versicherungen (z.B. Hausrat, Kfz) abgeschlossen oder erneuert haben. Die Studie wurde im M&auml;rz 2025 durchgef&uuml;hrt.*

**Guidewire**

Guidewire ist die Plattform auf die Schaden- und Unfallversicherer setzen, um mit allen Beteiligten im Versicherungslebenszyklus zu interagieren, Innovation zu f&ouml;rdern und profitabel zu wachsen. Wir kombinieren digitale L&ouml;sungen, Kernsysteme, Analytics und KI, um unsere Plattform als Cloud-Service anzubieten. Etwa 570 Versicherer in 42 L&auml;ndern &ndash; von Start-ups bis hin zu den gr&ouml;&szlig;ten und komplexesten Versicherungsunternehmen der Welt &ndash; nutzen die Software-L&ouml;sungen von Guidewire.

Als Partner unserer Kunden entwickeln wir uns stetig weiter, um ihren Erfolg zu unterst&uuml;tzen. Wir freuen uns &uuml;ber unsere einzigartige Erfolgsbilanz von Implementierungen, mit &uuml;ber 1.700 erfolgreichen Projekten &ndash; unterst&uuml;tzt durch das gr&ouml;&szlig;te Forschungs- und Entwicklungs-Team und Partner-&Ouml;kosystem der Branche. Unser Marketplace bietet hunderte von Anwendungen zur Beschleunigung von Integration, Lokalisierung und Innovation.

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**Kontakt**

Simon Coughlin

Senior Manager, Public Relations - EMEA

Guidewire Software, Inc.

+44 7436 002 058

scoughlin@guidewire.com

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